Weißwangenrabe - ein Vogel mit einem bemerkenswerten Aussehen

Der weißwangige Rabe ist ein Vertreter von Vögeln der Corvidaefamilie. Er gilt vielleicht nicht als der größte Vertreter der Rabenfamilie.

Der weißwangige Rabe ist ein gefiederter Bewohner von felsigen und bergigen Landschaften in Ost- und Südafrika. Darüber hinaus ist der Vogel in nahe gelegenen Tälern und Siedlungen zu finden.

Weißgesichtiger Rabe (Corvus albicollis).

Das Aussehen eines weißflügeligen Raben

Weißhäutige Krähen sind sehr große Vögel, haben einen dichten Körperbau und einen starken, gebogenen Schnabel. Sein charakteristisches Merkmal ist überwiegend schwarzes Gefieder mit einem weißen Fleck auf dem Hinterkopf.

Die Körperlänge des Weißflügelraben beträgt 50-56 cm, während die Männchen etwas größer sind als die Weibchen. Sexueller Dimorphismus bei Vögeln wird nicht ausgedrückt.

Die Flügellänge der Männchen variiert von 35 bis 44 cm, die Schwanzlänge beträgt 17 bis 19,5 cm, die Länge des Schnabels beträgt bis zu 70 mm. Die Flügel der Weibchen sind in der Regel nicht länger als 43 cm und der Schnabel ist bis zu 7 cm lang. Bei beiden Geschlechtern ist der Schnabel ziemlich breit und hat einen hochgebogenen Schnabel (Fad).

Der weißflügelige Rabe hat einen starken Schnabel mit einer besonderen Struktur.

Die Farbe des Gefieders an Kopf, Hals, Brust und Bauch eines Raben ist fast vollständig schwarzbraun mit einem violetten Farbton. Die einzige Ausnahme ist das kohlschwarze Zaumzeug (der Bereich zwischen den Augen und dem Schnabel) und die Federn um sie herum.

Die Nasenfedern sind deutlich ausgeprägt und fächerförmig angeordnet, während sie leicht gebogen sind und ein Drittel des oberen Teils des Schnabels bedecken. Aber die Federn der Kehle und der Brust des weißflügeligen Raben sind leicht länglich; Wie bereits erwähnt, bildet sich am Hinterkopf des Vogels ein breiter Kragen aus weißen Federn, der sich vom Hintergrund des schwarzbraunen Körpers abhebt. Der Rest der Federn hat eine tiefschwarze Farbe wie Anthrazit mit einer kaum wahrnehmbaren Grüntönung.

Weißhäutige Krähen können die Schreie anderer Vögel imitieren.

Mit der Zeit verblasst das Gefieder der weißwangigen Raben und nimmt Töne an, die eher braun sind, wie Gefieder auf dem Kopf. Der Schnabel ist ebenfalls vorwiegend schwarz mit einer merklichen Gelbfärbung auf einer gekrümmten Spitze.

Das Gefieder junger Vögel ist weicher und flauschiger. Bei Erwachsenen ist eine schwache Lichtlinie um den Hals zu bemerken, die bei jungen Krähen deutlicher sichtbar ist. Der weiße Kragen von unreifen Vögeln hingegen wechselt häufig mit schwarzen Flecken oder Streifen, ihr Schnabel ist vollständig schwarz, ohne einen hellen Scheitel.

Der weißgesichtige Rabe zieht es vor, sich in Berglandschaften niederzulassen.

Die Bewegung der weißwangigen Raben

Am häufigsten schwebt ein weißwangiger Rabe langsam am Himmel, wirbelt herum und macht eine langsame Flügelspannweite. Während der Balz machen diese Vögel jedoch schnelle und geschickte Manöver, wenn sich zwei Raben abwechselnd in der Luft drehen, bei denen ihre Flügel wie Summen und Brüllen „klingen“. Auf dem Boden bewegen sich Krähen mit weißen Wangen in Sprüngen oder stolz in direkter Haltung.

Weißrabenernährung

Wie alle Mitglieder der Corvidae-Familie sind auch die Weißwangenkrähen Allesfresser. Sie ernähren sich von Heuschrecken, Käfern, Schlangen, Eidechsen und Schildkröten. Es kam vor, dass im Magen dieser Vögel Reste von Säugetieren, kleinen Vögeln, Eiern und Küken gefunden wurden.

Der Weißflügelrabe hat eine abwechslungsreiche Ernährung.

Gelegentlich verachtet der Rabe Aas nicht, ernährt sich häufig von Müll und Speiseresten und kann Aloe-Vera-Früchte, Samen und Nektar essen. Weißwangenkrähen ernähren sich hauptsächlich am Boden. Ein großer und kräftiger Schnabel hilft ihm, harte Lebensmittelstücke zu schneiden. Wenn der Gefiederte beschließt, sich an der Schildkröte zu erfreuen, wirft er sie einfach aus großer Höhe auf die Steine, bis die harte Schale zerbröckelt.

Zucht von Weißwangenraben

Weißhäutige Krähen sind sehr treue Vögel, leben paarweise und widmen sich ihr Leben lang ihrem "Seelenverwandten". Sie nisten lieber in einer Höhe von 1 bis 5 km über dem Meeresspiegel, normalerweise sind dies felsige Gebiete, seltener Bäume. Das Weibchen inkubiert die Eier allein für 19-26 Tage. Die Mutter wirft keine Stühle der Küken aus dem Nest, um keine Raubtiere anzulocken. Sie trägt ihren Kot über weite Strecken oder isst einfach.

An der Aufzucht und Aufzucht der Küken ist nur das Weibchen des Weißflügelraben beteiligt.

Die Hündin füttert auch ihre Brut: Zuerst spuckt sie Futter für die Küken aus, dann bringt sie das Futter direkt mit. Das Männchen begleitet das Weibchen ständig auf Flügen zum Nest, nimmt jedoch nicht an der Pflege der Küken teil.

Interessant ist, dass das Weibchen die Brut in nur 3 Stunden etwa 30-mal füttern kann. Junge Krähen mit weißen Wangen fliegen einen Monat nach dem Schlüpfen, verlassen das Nest jedoch erst, wenn die nächste Brut beginnt.

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