Leopon - ein hybrider katzenartiger Fleischfresser

Leopon ist eine Hybride aus der Kreuzung einer weiblichen Löwin und eines männlichen Leoparden.

Leopon ist eine Miniaturkopie eines Löwen, aber es gibt bräunliche Flecken am Körper. An der Spitze des Schwanzes befindet sich wie bei einem Löwen eine flauschige Bürste. Der Kopf sieht aus wie der eines Löwen, und der Rest des Körpers ähnelt dem eines Leoparden.

Leopon.

Leopon ist kleiner als ein Löwe, aber größer als ein Leopard. Hybride Männchen haben vielleicht eine Mähne, die 20 Zentimeter lang ist, aber nicht dick.

Die Entstehung von Hybriden von Leoponen

Der erste offizielle Fall des Auftretens eines Leopons ereignete sich 1910 in Indien in der Stadt Kolhapur. Die Frau wurde zwei Hybridbabys geboren. Ein Leopon starb, als er 2,5 Monate alt war. Die Haut dieses Jungen wurde an den britischen Zoologen Reginald Pocock geschickt.

Die erste nachgewiesene Leoponengeburt fand 1910 in Indien statt.

Ein anderes Hybridjunges überlebte und wurde 1912 von Pocock beschrieben. Er bemerkte, dass der Leopard Gemeinsamkeiten mit dem Leoparden hat, aber kleinere Flecken an den Seiten und näher beieinander, außerdem sind sie flockig und von brauner Farbe. Auf Rücken, Kopf, Beinen und Bauch befanden sich schwarze Flecken unterschiedlicher Größe. Der Schwanz im oberen Teil war fleckig und unten gestreift, seine Spitze war mit einem Pinsel aus schwarzer Wolle verziert. Die Ohren hatten einen schwarzen Streifen, aber der Leopard hatte keinen weißen Fleck. Der Unterbauch war cremefarben. Das Fell und der Schädel des Hybriden befinden sich im British Museum.

Leoponenleben in Zoos

Mode für Zuchtleoponen wurde von europäischen Zoos aufgegriffen. Sie waren besonders beliebt in Deutschland und Italien und überquerten sogar den Ozean. Der Wissenschaftler Karl Hagenbeck beschrieb eine Vielzahl von Hybriden und überwachte die Geburt von Hybridbabys im Hamburger Zoo. Aber leider hat nicht ein Leopard die Pubertät erreicht.

Männliche Leoponen können eine etwa 20 cm lange Mähne haben.

Im Naturschutzgebiet auf der Insel Honshu erzielten die Wissenschaftler deutlich bessere Ergebnisse als in deutschen Zoos, in denen Leoponen im Kindesalter oder im Jugendalter starben. Im japanischen Zoo wurden 1959 die ersten Hybridbabys geboren und der letzte der Leoponen überlebte bis 1985. Im Zoo wurde ein männlicher Leopard, der Kaneo hieß, mit einer weiblichen Löwin gekreuzt, die von Sonoko zerstört wurde.

Das Weibchen brachte 1959 die ersten beiden Hybriden zur Welt, und 1962 wurden drei weitere Babys geboren. Die resultierenden Hybriden konnten sich nicht vermehren, sie waren von Geburt an steril. Der letzte der Leoponen starb 1985.

Die Körperlänge der weiblichen Leoponen erreichte 1,4-1,6 Meter und der männlichen bis zu 1,6-2,4 Meter.

Leoponen waren viel größer als Leoparden, aber es gab weniger Löwen.

Im japanischen Zoo wurden hybride Raubtiere beschrieben, aus denen hervorgeht, dass sie größer als Leoparden waren und die äußeren Merkmale beider Hersteller kombinierten. Die Farbe war nicht schwarz, sondern braun, die Männchen hatten keine etwa 20 Zentimeter lange dicke Mähne, und an den Enden der Schwänze befanden sich Quasten.

Leoponen konnten perfekt auf Bäume klettern und außerdem lange im Wasser schwimmen. Die Öffentlichkeit mochte dieses Wunder der Natur sehr, aber im wissenschaftlichen Bereich hat dieser Hybrid keine Zulassung erhalten.

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