Weißschwanzmonal - ein Vertreter der Fasanenfamilie

Das Weißschwanzmonal ist ein ungewöhnlicher Vogel mit einem etwas merkwürdigen Namen. Ihr wissenschaftlicher "Name" - Lophophorus sclateri - wurde ihr zu Ehren des berühmten britischen Zoologen verliehen, der diese Art entdeckte. Der Name dieses Wissenschaftlers war Philip Latley Sclater.

Das Aussehen eines Weißschwanzmonals

Diese Vögel haben ziemlich große Dimensionen. Die Körperlänge eines männlichen Weißschwanzmonals kann 68 Zentimeter erreichen.

Weißschwanzmonal (Lophophorus sclateri).

Betrachten wir als erstes die Vertreter des männlichen Weißschwanzmonals, da sie hellere Farben haben, wie tatsächlich viele Vögel aus der Fasanenfamilie. Das Gefieder bei Männern an der Unterseite des Rumpfes hat einen purpurgrünen Farbton mit einer Vielzahl von Reflexen. Am Nacken des Weißschwanzmonals sind die Federn kupferfarben und am Hals schwarzviolett. Der Kopf ist mit einem blaugrünen Gefieder bedeckt. Auf dem Rücken herrschen helle Farben vor, das gleiche gilt für die Farbe des Unterschwanzes und des Schwanzes. Die Federn im Schwanz sind weiß gestrichen (von denen der Name des Vogels stammt), über den Schwanz verläuft ein kastanienbraunes Farbband.

Weibliches Weißschwanzmonal.

Nun zu den Weibchen. Ihre Größe ist jedoch etwas bescheidener und sie gelten auch als große Vertreter der gefiederten Welt. Die Körperlänge der Weibchen erreicht 63 Zentimeter. Frauen haben keinen Kamm auf dem Kopf und das Gefieder ist nicht so bunt wie Männer. Hals und Kinn sind in hellen Farben gehalten. Der Rücken und die Schultern der weiblichen Vögel sind braun, auf der Unterseite ist das Gefieder ebenfalls braun, aber etwas heller. Am Körper der Weibchen (im unteren Teil) befindet sich ein bräunlich-gelber wellenartiger Rand. Der Schwanz ist ebenfalls weiß mit auffälligen braunen Streifen, deren Anzahl bis zu 7 Stück erreichen kann. Die Gesichtshaut ist bläulich, dies gilt auch für Männer. Die Pfoten der Weißschwanzmonalen haben eine hellgrüne Farbe und die Augen sind dunkelbraun.

Weißschwanzmonalien gehören zur Familie der Fasane.

Weißschwanzmonalien leben in Indien, im Südosten Tibets sowie in den westlichen Regionen Chinas. Am häufigsten sind diese Vögel in Nadelwäldern mit Bambusbewuchs zu finden. Sie werden von subalpinen Zonen angezogen, in denen Cotoneaster, Wacholder, Rhododendron und Azalee verbreitet sind. Weißschwanzmonal vernachlässigt nicht felsiges Gelände und offene Wiesen.

Bild eines männlichen Weißschwanzmonals.

Im Sommer steigt er bis zu 4200 Meter über dem Meeresspiegel und wartet auf die Wintermonate in einer Höhe von nicht mehr als 2000 Metern.

Der Lebensstil des Weißschwanzmonals ist wenig erforscht. Es ist nur bekannt, dass diese Vögel während der Brutzeit paarweise leben. Der Weißschwanzmonal frisst die Köpfe einer Distel, die Samen einer Pflanze, die man Vogelhochländer nennt. Außerdem frisst dieser Vogel Farnwurzeln, Arizemknollen und Bambusblätter.

Weißschwanzmonal ist ein pflanzenfressender Vogel.

Über die Reproduktion von Weißschwanzmonalen ist wenig bekannt. Gelege ihrer Eier wurden zwischen April und Juni gefunden.

Weißschwanzmonal zeigt seinen Schwanz.

Die größte Bedrohung für Weißschwanzmonalien geht von der Seite der Menschen aus, sie äußert sich in unkontrollierter Entwaldung. Vögel verlieren ihre ursprünglichen Lebensräume sowie Nahrung und Brut, und daher nimmt die Population der Weißschwanzmonalien auf der Erde stetig ab. Heute gelten diese Vögel als vom Aussterben bedroht, ihre Anzahl auf dem Planeten beträgt nicht mehr als 10.000 Individuen.

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