Südpol

Der Südpol ist der südlichste Teil des Planeten Erde und liegt bei 90 ° südlicher Breite. Am Südpol gibt es keine Länge, wir können also sagen, dass sie allen Meridianen gehört.

Rund um die Stange erstreckt sich die eisige, leblose Weite der Antarktis. Das Polarplateau liegt auf einer Höhe von 2800 Metern über dem Meeresspiegel.

Der Tag an diesem Punkt der Welt dauert 187 Tage und die Nacht 178 Tage. Die Temperatur am Südpol steigt nicht über -15 Grad, fällt aber nicht unter -60 Grad. Für den Südpol sind durchdringende Fröste und eisige Winde das übliche Wetter.

Südpol der Erde auf der Karte.

Der Himmel in diesem Teil der Erde ist bewölkt und fast immer von einem Schleier bedeckt, durch den kaltes Sonnenlicht nur schwer hindurchdringen kann. Das heißt, am Südpol mit einem komfortablen normalen Leben zu leben, ist einfach unmöglich.

Forschung und Expedition zum Südpol der Erde

Am Südpol befindet sich eine US-amerikanische Wissenschaftsstation namens Amundsen-Scott. Mitarbeiter dieser Station forschen seit 1957. Das heißt, die Menschen arbeiten seit einem halben Jahrhundert unter den härtesten klimatischen Bedingungen.

Amundsen-Scott. US Science Station am Südpol.

Die menschlichen Aktivitäten begannen an diesem Punkt auf dem Planeten im Jahr 1911, als die norwegische Expedition, bestehend aus einer Gruppe von 5 Personen, angeführt von Royal Amundsen, den Südpol erreichte.

Die Gruppe trat am 14. Dezember 1911 mitten im Sommer am Südpol auf. Dieses Datum ist offiziell und es ist in die Geschichte unseres Planeten eingegangen.

Pinguine sind die bekanntesten Ureinwohner der Antarktis.

Um ihr Ziel zu erreichen, musste die Expedition 1.500 Kilometer Eis überwinden. Eine Gruppe von Hunden fuhr durch die gefrorene Wüste. Am Südpol angelangt, ließen die Norweger dort ihre Nationalflagge. Die Rückfahrt verlief genauso. Insgesamt legte eine Gruppe von Forschern 3000 Kilometer zurück, nachdem sie 99 Tage damit verbracht hatten.

Seehunde des Südens.

Die englische Expedition von Robert Scott bestand ebenfalls aus 5 Personen und sie kam einen Monat später am Südpol an. Es geschah am 17. Januar 1912. Das Schicksal dieser Forscher war tragisch. Scott machte einen unverzeihlichen Fehler: Er nahm nicht die Hunde, sondern die Mandschu-Ponys. Diese armen Tiere konnten das raue Klima nicht aushalten und starben. Infolgedessen mussten die Menschen selbst schwere Schlitten mit Vorräten schleppen. Auf dem Rückweg verschlechterte sich das Wetter stark. Ein Schneesturm verhinderte, dass sie weitergingen. Scott machte den letzten Eintrag in sein Tagebuch am 29. März 1912, und die Leichen der toten Mitglieder der Gruppe wurden erst am 12. November 1912 gefunden.

Mitglieder der Antarktisexpedition von 1929.

1929 überquerte der amerikanische Pilot Richard Byrd den Südpol mit dem Flugzeug. 1958 bauten die Forscherteams von Edmund Hillary und Vivian Fuchs eine Rodelverbindung vom Weddellmeer zum Rossmeer. Diese Expedition durchquerte zweimal den südlichsten Punkt der Erde und überwand mehr als 3.400 Kilometer. So eroberten die Menschen die eisige Wüste. Forschung und Entwicklung am Südpol dauern bis heute an.

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