Kleiner Gürtelschwanz

Es gibt Tiere auf unserem Planeten, als wären sie gerade von weit hergekommen, als riesige Insekten über die Erde krochen und Vögel, die am Himmel fliegen, Dinosauriern ähnelten. Wenn man sich das Tier anschaut, das als kleiner Gürtel bezeichnet wird, scheint es, dass diese Kreatur aus jener alten Zeit zu uns gekommen ist.

Die moderne Wissenschaft klassifiziert den Gürtelschwanz als ein schuppiges Reptil aus der Familie der Schwanzschwänze. Diese Tiere sind verwandt mit den Echsen - Skinks.

Kleiner Gürtelschwanz (Cordylus cataphractus)

Der Name "Gürtelschwanz" kommt vom Aussehen einer Eidechse. Und seine Art, einen schützenden „Ring“ zu bilden, führte zu einem Vergleich mit dem mythischen Drachen Ouroboros (dessen Name „fressender Schwanz“ bedeutet). Vielleicht wird das Tier deshalb auch "kleiner Drachengürtel" genannt.

Aussehen des Kleinen Gürtelschwanzes

Der kleine Gürtelschwanz wird 9 bis 20 Zentimeter lang. Die Weibchen dieser Art sind etwas kleiner als die Männchen.

Überall im Körper des Tieres befinden sich verknöcherte Schuppen - Osteoderm. Diese Schuppen haben eine spezielle Ausbuchtung am Rücken des Körpers, während der Bauch aus glatten Platten besteht. Um sich gegen einen feindlichen Angriff zu verteidigen, rollt sich der Gürtelschwanz sofort zu einem Ring zusammen, legt seine hervorstehenden Schuppen an die Oberfläche und versteckt den Bauch im "Ring". In dieser Position kann das Tier sogar von seinem Verfolger wegrollen.

Minidrache mit vielen Schutzstacheln.

Je nach Lebensraum haben die Schwanzschalen eine unterschiedliche Farbe. Grundsätzlich hat die Farbe der Flocken bräunliche Reflexe. Der Körper des Caudaschwanzes kann von Stroh bis zu bräunlichem Gelb reichen. An den Seiten leuchtet der Rumpf rot oder oliv, und der hintere Teil von Rumpf und Schwanz kann mit dunklen Flecken verziert werden.

Wo der "Minidrache" lebt

Diese Kreaturen sind Bewohner des afrikanischen Kontinents. Sie leben in der Republik Südafrika, insbesondere an der Westküste, sowie vom Orange River bis nach Picketberg. Gürtelschwänze leben auch in den felsigen Halbwüsten von Karru.

Gürtelschwanz Lifestyle

Trotz ihres "heiligen" Aussehens sind die Gürtel soziale Tiere.

Das Leben in trockenen Regionen mit spärlicher Vegetation und Feuchtigkeitsmangel ist für diese Tiere kein Problem - hier fühlen sie sich absolut normal.

Gürtelschwänze sind bei Tageslicht aktiv. Die soziale Struktur spielt sich bei diesen Tieren ab: Sie existieren in kleinen Gemeinschaften, in denen das Männchen, das sein Territorium und mehrere Weibchen bewacht, die Hauptrolle spielt.

Wenn die Paarungszeit beginnt, kommunizieren diese Tiere aktiv miteinander: lecken ihre Partner mit der Zunge und winken kräftig mit den Köpfen.

Was fressen Eidechsen?

Mit dem Rücken und den Seiten der Taille sind Schutzstifte versehen. Dem Bauch wird dieser Schutz vorenthalten.

Ihre Speisekarte besteht aus einer Vielzahl von Insekten, die auf dem Territorium des Wohnsitzes leben. Kleine Gürtelschwänze fressen besonders gerne Schnitter-Termiten. Gleichzeitig lehnen sie ein anderes kleines Lebewesen nicht ab: Tausendfüßer, Spinnen, Käfer und Skorpione. Wenn es Zeiten gibt, in denen das Essen für das normale Leben nicht ausreicht, verbringen die Gürtel diese Zeit lieber im Winterschlaf.

Zuchtnachwuchs im Caudaschwanz

Die Paarungszeit findet einmal im Jahr statt. Danach bringt das befruchtete Weibchen nach einiger Zeit ein oder zwei Junge zur Welt. Die Lebendgeburt ist eines der charakteristischen Merkmale dieser Reptilienart. Ein kleiner Gürtelschwanz wird ungefähr 6 Zentimeter lang geboren. Es ist erwähnenswert, dass kleine Individuen unmittelbar nach der Geburt völlig unabhängig sind, sich selbst ernähren können und bereit für das Erwachsenenalter sind.

Forscher haben herausgefunden, dass kleine Gürtelschwänze bis zu 25 Jahre überleben.

Die am stärksten gefährdete Stelle ist der Nacken.

Natürliche Feinde des Gürtelschwanzes

Zu den Tieren, die diese schuppigen Echsen jagen, gehören verschiedene Raubtiere, die sowohl auf der Erde als auch am Himmel leben.

Gürtelschwanz und Mensch

Neben natürlichen Feinden beeinflussen Menschen auch die Population dieser Kreaturen. In dieser Hinsicht hat die südafrikanische Regierung den kleinen Schwanzgürtel in das Rote Buch des Landes eingetragen und diese Tierart unter sorgfältigen Schutz gestellt.

Auf diese Weise zusammenrollen, schützt der kleine Gürtelschwanz Schwachstellen.

In letzter Zeit sind immer mehr Menschen damit beschäftigt, Gürtelschwänze als Haustiere anzupflanzen. Anscheinend ist das "Drachen" -Auftritt dieser Kreatur für sie sehr attraktiv.

Lassen Sie Ihren Kommentar