Eine weitere Ursache für die globale Erwärmung

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Wasserkraftwerke und Stauseen zur Gewinnung von Elektrizität und Bewässerungssystemen Treibhausgase in die Atmosphäre abgeben, die zur globalen Erwärmung beitragen. Dies wurde von Wissenschaftlern der University of Washington entdeckt, die eine molekulare Analyse der zur Stromerzeugung verwendeten Reservoire durchführten. Wasserkraftwerke verursachen 1,3% der Kohlendioxid-Luftverschmutzung und sind damit um ein Vielfaches höher als normal.

Während der Bildung des Stausees werden neue Gebiete überschwemmt und der Boden verliert Sauerstoffreserven. In dieser Umgebung steigt die Anzahl der Organismen, die Kohlendioxid und Methan produzieren, was wiederum die Atmosphäre verschmutzt. Mit zunehmendem Dammbau steigen auch die Methanemissionen.

Diese Entdeckungen wurden pünktlich gemacht, da die Weltgemeinschaft ein Abkommen über die Dekarbonisierung der Wirtschaft verabschieden wird, was bedeutet, dass die Anzahl der Wasserkraftwerke zunehmen wird. Die Stilllegung von Wasserkraftwerken ist derzeit jedoch nicht möglich, da sie ein enormes Energiepotenzial haben. In dieser Hinsicht hat sich für Energieingenieure und Ökologen eine neue Aufgabe ergeben: Wie man Wasserressourcen nutzt, um Energie zu erzeugen, ohne die Umwelt zu schädigen.

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