Klimazonen von Südamerika

Südamerika gilt als der nasseste Kontinent der Erde, weil es jedes Jahr viel regnet. Der nördliche Teil des Festlandes liegt in der Äquatorialzone. Es zeichnet sich besonders im Sommer durch starke Regenfälle aus, von denen mehr als 3000 mm pro Jahr fallen. Die Temperatur bleibt im Jahresverlauf nahezu unverändert und liegt zwischen +20 und +25 Grad Celsius. In dieser Gegend gibt es einen riesigen Wald.

Subäquatorialer Gürtel

Der subäquatoriale Gürtel befindet sich oberhalb und unterhalb der Äquatorzone in der südlichen und nördlichen Hemisphäre der Erde. Je tiefer der Kontinent ist, desto kontinentaler wird das Klima. An der Grenze zum Äquatorgürtel fallen Niederschläge bis zu 2000 mm pro Jahr, und hier wachsen wechselfeuchte Wälder. In der kontinentalen Niederschlagszone fallen immer weniger: 500-1000 mm pro Jahr. In diesem Bereich beginnt die Savanne. Die Regenzeit fällt von Juni bis August im Norden des Festlandes und im Süden - von Dezember bis Februar. Die kalte Jahreszeit beginnt je nach Entfernung zum Äquator zu verschiedenen Jahreszeiten.

Tropischer Gürtel

Im Süden des Subäquators liegt der tropische Gürtel in Südamerika. Die klimatischen Bedingungen hier unterscheiden sich erheblich von den Tropen Australiens und Afrikas. Es gibt einen signifikanten Einfluss warmer Strömungen, der zur gleichmäßigen Benetzung des Territoriums beiträgt und das Auftreten großer Wüsten verhindert. Nur im Westen befindet sich die Atakama-Wüste mit einem einzigartigen Klima, das von feuchter Luft isoliert ist. Die kontinentale tropische Klimaregion nimmt den zentralen Teil des Kontinents ein. Jährlich fallen etwa 1000 mm Niederschlag und es gibt Savannen. Im Osten gibt es wechselfeuchte Wälder mit hohen Niederschlagsmengen. Die Sommertemperaturen liegen über +25 Grad und die Wintertemperaturen zwischen +8 und +20 Grad.

Subtropischer Gürtel

Eine weitere Klimazone Südamerikas ist die subtropische Zone unterhalb der Tropen. Hier ist die Luft trockener und es beginnen Steppen, und in den Tiefen des Kontinents bilden sich Halbwüsten und Wüsten. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge pro Jahr beträgt 250-500 mm. Im Westen fallen mehr Regenfälle und es bilden sich immergrüne Wälder. Im Januar erreicht die Temperatur +24 Grad und im Juli können die Indikatoren unter 0 liegen.

Der südlichste Teil des Kontinents ist von einer gemäßigten Klimazone bedeckt. Hier bildeten sich durch den Einfluss kalter Luftmassen eine Vielzahl von Wüsten. Die Niederschlagsmenge beträgt nicht mehr als 250 mm pro Jahr. Die Temperatur in diesem Bereich ist immer niedrig. Im Januar erreicht die höchste Rate +20, und im Juli fällt die Temperatur unter 0.

Das Klima Südamerikas ist besonders. Der Kontinent liegt in fünf Klimazonen, aber die Wetterbedingungen unterscheiden sich von ähnlichen Zonen auf anderen Kontinenten. Zum Beispiel befindet sich die Wüste hier nicht in den Tropen, sondern in einem gemäßigten Klima.

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