Eine seltene Tierart, die in einem australischen Zoo gerettet wurde

Der Zoo aus der australischen Stadt Perth ist bekannt für seine aktive Teilnahme an Programmen zur Wiederherstellung der Population gefährdeter Tiere. Einer der vielen Erfolge des Zoos war die Geburt der Nachkommen der gesprenkelten Beutelmaus.

Eine der einheimischen Bewohner des grünen Kontinents, die gesprenkelte Beutelmaus, ist ein kleines Nagetier, dessen Körperlänge 15 Zentimeter erreichen kann, von denen etwa 9 cm auf den Schwanz fallen. Eine solche Maus wiegt höchstens einhundert Gramm und die Weibchen noch weniger. Sie ernähren sich hauptsächlich von Wirbellosen, Insekten und sogar kleinen Vögeln. Etwa 1/5 der Nahrung besteht aus Beeren. Eine gesprenkelte Beutelmaus lebt am Boden, klettert aber auf der Suche nach Nahrung auf Bäume. Sie sind abends oder morgens aktiv und tagsüber verstecken sie sich in Spalten zwischen den Felsen oder in Höhlen.

Im Zoo von Australien wurden seltene Nagetiere gerettet - eine gesprenkelte Beutelmaus.

Zu Beginn des vorletzten Jahrhunderts war es in Westaustralien durchaus üblich, aber Raubtiere verringerten zusammen mit den Menschen, die ihre Lebensräume besetzten, die Nagetierpopulation erheblich, weshalb Wissenschaftler entschieden, dass dieses Tier ausgestorben ist. Jedenfalls hat seit 1884 niemand diese Tiere dreiundachtzig Jahre lang gesehen. Und erst 1967 konnten Biologen mehrere Individuen finden. Trotzdem gelten sie immer noch als vom Aussterben bedroht. In den späten 90ern des 20. Jahrhunderts schloss sich der Perth Zoo dem Programm an, um die Population dieses Tieres wiederherzustellen.

Unter den Problemen, auf die die Programmteilnehmer stoßen, ist die geringe Fruchtbarkeit (Sexualtrieb) gesprenkelter Beutelmäuse zu bemerken. Ihre Schwangerschaft dauert 55 Tage und tritt nur einmal im Jahr auf. Noch schlimmer ist, dass die Fähigkeit, Nachkommen zu zeugen, nur zwei bis drei Tage anhält.

Trotz der geringen Größe des Tieres ist die Geburt seiner Nachkommen ein großer Sieg.

Derzeit sind bereits achthundert Nagetiere aus Perths Zoo freigelassen worden - in geschützten Parks, auf deren Territorium weder Füchse noch Katzen ihre Hauptfeinde sind. Ein weiterer Meilenstein in diese Richtung war die Geburt des tausendsten Babys im Zoo der gesprenkelten Beutelmaus. Und obwohl nach Angaben von Vertretern der Einrichtung solche Kleintiere in der Regel keine Namen tragen, machten sie beim Jubiläumsbaby eine Ausnahme und nannten sie Miles. Und obwohl er nur 33 Gramm wiegt, ist er unter seinen Schwestern und Brüdern der größte.

Insgesamt ist der Perth Zoo während seiner Aktivitäten zum Wohle der Tierwelt gewachsen und hat über 2700 Vertreter verschiedener gefährdeter und seltener Arten in seinen natürlichen Lebensraum entlassen. Wissenschaftler beobachten sie jetzt alle mit speziellen Sensoren.

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