Schimpansen können eine Gefahr für den Menschen darstellen

Wissenschaftler haben die Hypothese bestätigt, dass "Affen-HIV" Menschen infizieren kann. Zu dieser Gruppe von Infektionen gehört der "Vorläufer" von HIV-1 M, dem Virustyp, der für die AIDS-Pandemie verantwortlich ist.

Die Arbeit wurde von Biologen der University of Nebraska-Lincoln durchgeführt und ein Artikel mit den Ergebnissen wurde im Journal of Virology veröffentlicht. Sie weisen darauf hin, dass VIO-Stämme (Monkey Immunodeficiency Virus) menschliche Zellen infizieren können.

Schimpansen können Menschen mit HIV infizieren.

Die Experimente wurden natürlich nicht an Menschen durchgeführt, sondern an Labormäusen, die zuvor Teile des menschlichen Gewebes implantiert hatten. Zusätzlich wurden Stammzellen in ihren Körper eingeschleust, die die Bildung von Lymphozyten des menschlichen Immunsystems ermöglichten. Dann wurden getrennte Gruppen von Mäusen mit vier Stämmen des Affen-Immundefizienz-Virus infiziert, einschließlich der Vorfahren von HIV-1 M und des nur in Kamerun verbreiteten HIV-Subtyps. Die verbleibenden zwei Stämme waren reine Affenstämme und traten beim Menschen nicht auf.

Die Forscher fanden heraus, dass die eingeführten HIV-Vorläuferviren Mäuse schneller und einfacher infizierten als diejenigen, die nur Affen infizierten. Laut Wissenschaftlern liegt dies an großen genetischen Unterschieden. Dementsprechend betrifft dies auch die Möglichkeit der Übertragung des Virus von Schimpansen auf den Menschen. Darüber hinaus wurde nachgewiesen, dass das Affen-Immundefizienz-Virus mutieren kann, wenn es in menschliche Zellen eindringt, um die Abwehr zu überwinden.

Es ist jetzt bekannt, dass HIV als Folge der Übertragung von wilden Schimpansen auf den Menschen entstanden ist. Laboruntersuchungen, die direkt bestätigen würden, dass eine interspezifische Übertragung des Virusemulsionsvirus und eine Infektion menschlicher Zellen immer noch nicht möglich ist. Diese Lücke ist nun geschlossen.

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