Jemen-Todeszoo wiedergeboren

Der Zoo im südlichen Teil des Jemen in Taiz ist für seine Bewohner ein wahrer Park des Todes und der Qual geworden. 280 Tiere starben nach und nach an Hunger. Um ihr Leben zu retten, mussten sie ihre eigene Art essen. Zum Beispiel starb ein Löwe an einem qualvollen Hungertod, und ein männlicher Leopard aß seine Freundin aus Hunger.

Der Grund für diese schreckliche Situation war der bewaffnete Konflikt, der zwischen den Regierungstruppen und der schiitischen Gruppe Ansar Allah begann. Nach Angaben der Vereinten Nationen hat der Krieg dazu geführt, dass rund 21 Millionen Menschen in diesem einst prosperierenden Land kurz vor der Katastrophe stehen und auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Es ist nicht verwunderlich, dass in einer solchen Situation das Leben der Tiere aus dem Zoo einfach unerträglich wurde und sie mehrere Monate lang keine Nahrung erhielten. Wo die reichsten jemenitischen Scheichs hinschauen, kann man nur raten.

Die ersten Versuche, den Todeszoo im Jemen wiederzubeleben.

In früheren Zeiten lebten im Zoo über zwanzig Löwen und 26 seltene arabische Leoparden. Jetzt sind die Hälfte der Löwen und sechs Leoparden tot. Berichten zufolge starben Vertreter aller anderen Arten. Die überlebenden Tiere sind in einem schrecklichen Zustand, mit Schorf bedeckt, erschöpft und ihre Haare fielen aus und schälten sich.

Der Anblick dieses Löwen ist nach den Maßstäben des jemenitischen Zoos immer noch ziemlich gut.

Glücklicherweise haben mehrere internationale Freiwilligengruppen über Facebook eine Kampagne gestartet, um Tieren aus dem Taiza Zoo zu helfen. Sie erstellten Social Media-Werbung und sammelten Spenden. Ich muss sagen, dass das Unternehmen sehr erfolgreich war und es geschafft hat, das Blatt zu wenden.

Jetzt werden die Löwen medizinisch versorgt.

Derzeit kostet der Zoo etwa 2200 Dollar pro Tag. Leider reicht dies nicht aus, da ein Leopard mindestens 2-4 kg Fleisch pro Tag und ein Löwe 4-5 kg ​​benötigt. Der Bedarf an Lebensmitteln ist jedoch nicht auf die Kosten begrenzt, da dringend medizinische und veterinärmedizinische Leistungen, Medikamente, Vitamine und Anästhetika benötigt werden. Und obwohl der Zoo heute schrecklich aussieht, ist es ihnen dennoch gelungen, die restlichen Tiere zu retten.

Der Anblick erschöpfter Löwen ist schrecklich.Die Körper der Tiere sind mit Geschwüren und Krusten bedeckt.Der Hunger brachte diesen Leoparden zum Kannibalismus.Dies ist, was von einem weiblichen seltenen arabischen Leoparden übrig bleibt.

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