Es stellte sich heraus, dass Fische sich an menschliche Gesichter erinnern können

Wissenschaftlichen Berichten zufolge konnten Zoologen der Universitäten von Cleveland und Oxford nachweisen, dass ein Bewohner von Wasserflächen wie der Fischzerstäuber (Toxotes) lernen kann, sich an Gesichter von Menschen zu erinnern und diese mit hoher Genauigkeit zu unterscheiden.

Davor glaubten Wissenschaftler, dass nur die Besitzer eines großen komplexen Gehirns, wie es Primaten besitzen, dazu in der Lage sind.

Bevor diese Entdeckung gemacht wurde, waren Wissenschaftler der Meinung, dass der spezialisierte Teil des Gehirns, den nicht alle Tiere besitzen, daran beteiligt ist, ein menschliches Gesicht zu erkennen. Einige Forscher haben sich jedoch entschlossen, diese Annahme in Frage zu stellen.

Experten wählten für ihre Experimente Fisch, einen Fleckspritzer, der dafür bekannt ist, mit Wassertropfen zu spucken und damit Beute in der Luft zu fangen. Wissenschaftler sind der Ansicht, dass ein Raubtier sowohl die Objekte selbst als auch die Entfernung zwischen ihnen erkennen muss, um diese Jagdmethode durchführen zu können.

Tiere können sich an menschliche Gesichter erinnern, wie kleine Fische bewiesen haben.

Während der Experimente wurden vier Eichhörnchenfischen zwei Fotografien von menschlichen Gesichtern auf einem Computermonitor über dem Aquarium gezeigt. Mit Hilfe von Wissenschaftlern wurden Fische darauf trainiert, Gesichter zu unterscheiden: Wenn das Tier einen Wasserstrahl in das gewünschte Bild einleitet, erhält es Futter. Ferner wurde jedem Fisch angeboten, vierundvierzig neue Gesichter zu unterscheiden, für deren Auswahl das Futter nicht gegeben wurde.

Nach den Ergebnissen des ersten Experiments betrug die Genauigkeit der Fischauswahl 81%, und das zweite Experiment ergab ein noch höheres Ergebnis - 86%. Somit wurde experimentell nachgewiesen, dass es nicht notwendig ist, einen Neokortex zu besitzen, um menschliche Gesichter zu erkennen.

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