In einem Zoo in Ohio stürzte ein Kind mit einem Gorilla in eine Voliere

Laut Agence France Presse wurde in der Stadt Cincinnati (USA, Ohio) ein Zoomann von einem Zooangestellten namens Harambe erschossen. Eine so radikale Entscheidung wurde getroffen, nachdem ein dreijähriger Junge in eine Voliere mit einem riesigen Primaten gefallen war.

Laut dem Direktor der Einrichtung, Thein Maynard, ist das Kind irgendwie durch den Gehegezaun gekrochen und in den Wassergraben gefallen. Der siebzehnjährige Gorilla, der mehr als 180 Kilogramm wiegt, stieg in den Wassergraben und packte das Kind.

Der Gorilla hat das kleine Kind nicht verletzt, aber aus Sicherheitsgründen musste der Primat noch erschossen werden.

Laut Augenzeugen trug Harambe einen schreienden Jungen in einer Voliere. Zehn Minuten später beschlossen die Mitarbeiter des Zoos, das Tier zu erschießen. Der Junge wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Er erhielt keine schweren Verletzungen.

Laut Tyne Maynard wurde die Entscheidung, den männlichen Gorilla zu erschießen, vom Reaktionsteam des Zoos getroffen, da das Medikament bei Verwendung eines Beruhigungsmittels erst nach einiger Zeit wirksam gewesen wäre.

"Unser Reaktionsteam für gefährliche Tiere stellte fest, dass diese Situation für den Jungen lebensbedrohlich war. Durch ihre Maßnahmen haben sie ihm das Leben gerettet", sagte Maynard.

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