Der Mensch habe die grundlegenden tierischen Instinkte verletzt, sagen Wissenschaftler

Kürzlich veröffentlichte eine internationale Gruppe von Ökologen, Zoologen und Tierverhaltensspezialisten einen interessanten Artikel in der Zeitschrift Nature. Den Forschern zufolge haben die meisten Tiere einen so wichtigen Instinkt wie die Angst vor Gefahren verloren.

Wissenschaftler sehen den Grund für die veränderten Eingriffe des Menschen in die Natur. Ihrer Meinung nach versprechen diese Veränderungen unseren Brüdern auf dem Planeten große Schwierigkeiten.

Waschbären haben durch Menschen ihr Angstgefühl verloren.

Laut Zoologen konnten Menschen das Verhalten von Tieren beeinflussen und große Raubtiere wie Bären, Haie, Löwen, Tiger, Wölfe und dergleichen vernichten.

Das Verschwinden dieser Raubtiere beseitigte die sogenannte "Kette der Angst", die einst im Tierreich existierte und deren Abwesenheit das Überangebot vieler Tier- und Pflanzenarten beeinträchtigte. Kurz gesagt kann man sagen, dass das Verschwinden von Super-Raubtieren ebenso wie ihr Auftreten auf der Grundlage des "Domino" -Prinzips einen starken Einfluss auf die gesamte Nahrungskette hat.

Damit die Bedeutung großer Raubtiere offensichtlich wird, haben Wissenschaftler eine spezielle Studie durchgeführt. Es geschah in Kanada, im Gulf Islands National Park. Da weder Pumas noch Bären lange Zeit im Park blieben (beide wurden vor vielen Jahren von Menschen ausgerottet), fühlten sich die örtlichen Waschbären völlig sicher und veränderten ihr Verhalten. Zum Beispiel jagen sie tagsüber Krabben und Fische in den Flüssen, obwohl Waschbären als typische Nachtjäger gelten.

Danach installierten Zoologen auf dem Gelände des Parks mehrere Audioplayer, die regelmäßig Hundebellen und die Schreie der Seelöwen ausstrahlten. Die Reaktion der Waschbären wurde von im Park installierten Videokameras aufgezeichnet.

Die Ergebnisse waren verblüffend: Die lokalen Waschbären verbrachten ungefähr 60% weniger Zeit damit, nach Nahrung zu suchen. Die Freizeit wurde damit verbracht, Schutz vor möglichen Feinden zu suchen.

Das Ergebnis war eine doppelt erhöhte Anzahl von Krabben und Fischen, die diese Tiere jagen. Und das Ergebnis eines Bevölkerungswachstums der Flussbewohner war ein Rückgang der von Fischen gefressenen Algen und eine größere Reinheit des Flusswassers. Das Gesamtergebnis kann als Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichts bezeichnet werden. Und der Grund dafür war nur die Angst, die sie vor den Waschbären hatten, die zu den Waschbären zurückkehrten.

Folglich führt die Zerstörung großer Raubtiere durch eine Person zu einem Ungleichgewicht im gesamten Ökosystem. Ausgehend davon stellen Zoologen fest, dass der Schutz von Raubtieren eine der vorrangigen Aufgaben des Naturschutzes sein sollte.

Sehen Sie sich das Video an: What A Way To Go Life at the end of Empire (Dezember 2019).

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