Fische halten durch "Verhandlung" zusammen

Fische sind im wahrsten Sinne des Wortes in der Lage, miteinander zu "reden", sich an einem großen Pfosten festzuhalten und ihre Überlebenschancen zu erhöhen.

Eine ähnliche Entdeckung wurde der Gesellschaft von Forschern der University of Auckland (Neuseeland) präsentiert. Wissenschaftler behaupten, dass die Fische charakteristische kurze Geräusche austauschen, um den Zusammenhalt der Gruppe als Ganzes aufrechtzuerhalten.

Großaugenstangen verhandeln miteinander.

Das Experiment wurde mit Großaugenbarschen (Pempheris adspersa) durchgeführt, von denen regelmäßige Gespräche im Bereich von fast 30 Metern zu hören waren.

Zu den Fischen gehörten zwei Audioaufnahmen, die im Voraus mit einem Unterwasserhydrophon im Meer aufgenommen wurden. Bei der ersten Aufnahme waren die Geräusche der normalen Umgebung des Riffaquariums zu hören, in dem die Fische gehalten wurden, bei der zweiten die "Stimmen" der Barsche mit den Käferaugen.

Das Verhalten der Probanden änderte sich radikal, als vor dem Hintergrund von Unterwassergeräuschen eine Schallplatte mit ihren "Muttersprachlern" erklang. Der Fisch wurde fünfmal aktiver und versuchte, so nah wie möglich beieinander zu bleiben und eine große Herde zu bilden. Als die Aufnahmen abgeschaltet waren, breiteten sich die Sitzstangen sofort dahin aus, wo sie waren.

Die Forscher stellten fest, dass die Fische anhand ihrer eigenen "Vokalisierung" deutlich zeigten, dass sie in der Gruppe bleiben können. Ein solches Verhalten wurde bisher nur bei Schimpansen und Elefanten beobachtet.

Sehen Sie sich das Video an: Alternative zu einem großen Aquarium (Dezember 2019).

Lassen Sie Ihren Kommentar