Die Mäuse halfen dabei, einen Angstschalter im Gehirn zu finden

Der Fund von Wissenschaftlern der Chinesischen Akademie der Wissenschaften waren die Gehirnneuronen, die für die Aktivierung grundlegender natürlicher Ängste verantwortlich waren. Ein Artikel über diesen Fund und seine Vorstudien wurde in der Fachzeitschrift Nature Neuroscience veröffentlicht.

Nach Ansicht eines Teilnehmers der Forschung können Ängste bedingt in diejenigen, die während des eigenen Lebens erworben wurden, und diejenigen, die angeboren sind, unterteilt werden.

Zu letzteren zählen beispielsweise Höhenangst beim Menschen oder die Angst, die Mäuse vor Katzen und Füchsen haben.

Wissenschaftler haben einen Angstschalter entdeckt.

In der Tierwelt spielt Angst eine entscheidende Rolle und ist einer der vielen Mechanismen, die die Sicherheit von Tieren gewährleisten.

Übermäßig intensive Ängste können jedoch nicht nur Angstzustände, sondern auch schwerwiegendere Zustände wie Depressionen hervorrufen, die sich nachteilig auf den Körper des Tieres auswirken.

Mithilfe von Methoden zur genetischen Veränderung und Optogenetik konnten Wissenschaftler Gehirnneuronen in Mäusen nachweisen, auf die man angeborene Ängste mit all ihren Erscheinungsformen entweder "einschalten" oder "ausschalten" kann.

Es stellte sich heraus, dass Zellen des Nervensystems, die Gamma-Aminobuttersäure (GABA) produzieren, Neuronen „schalten“.

Ein interessantes Experiment, das während der Forschung an Labormäusen durchgeführt wurde. Dabei wurde die Komponente des Fuchsurins verwendet, die bei Mäusen die angsttypischen Reaktionen hervorrief: Herzklopfen, Zittern, Schläfrigkeit usw. Aber als die Aktivität der GABA-Neuronen eingeschränkt wurde, nahmen die Tiere plötzlich beispiellosen Mut auf und bewegten sich durch den zugewiesenen Raum, ohne auf den feindlichen Geruch zu achten.

Chinesischen Forschern zufolge sind GABA-Neuronen ein Auslöser, der die eigentliche Reaktion von Panik, Angst usw. auslöst.

Und selbst wenn kein Stimulus vorhanden war, traten bei Mäusen verschiedene Anzeichen von Angst wie Inkontinenz, Herzklopfen und der Wunsch, sich zu verstecken, auf, wenn GABA-Neuronen stimuliert wurden.

Diese Entdeckung kann große Auswirkungen auf den Menschen haben. Und zuallererst geht es nicht darum, "Ritter ohne Angst" zu erschaffen, sondern darum, zahlreiche Angstzustände, Depressionen und mehr zu behandeln.

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